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Einstellung
zum Hund
Bevor
man sich und seinen Hund in die Hände eines Trainers begibt, möchte man
natürlich sicher sein, dass dieser Trainer dem Hund ähnlich
und nachvollziehbar gegenüber steht. Um Missverständnisse schon
im Vornherein auszuschalten, möchte ich nachfolgend meine Grundeinstellung
deutlich machen.
Ein Hund sollte gut erzogen sein und muss Respekt vor seinem Halter haben,
der ihn immer unter Kontrolle hat. Der Hund bleibt zu jeder Zeit ein
Familienmitglied,
allerdings in seiner entsprechenden Rudelstellung. Einem Hund bzw. einem
Hundehalter den richtigen Weg zu zeigen und deren Erfolge zu sehen, macht
mir die größte Freude. Aus diesem Grund trainiere ich auch
nicht auf einem Hundeplatz, sondern in der freien Natur, in der Stadt
oder auf einem Parkplatz.... - halt immer in alltäglichen Situationen.
Was würde es Ihnen schon bringen, wenn der Hund nur auf einem eingezäunten
Hundeplatz gut gehorcht? Daher sollte das Training alltagsnah sein: Beim
Einkaufen in der Stadt, beim Spazierengehen auf dem Feld oder der Wiese
und da, wo sie die meise Zeit verbringen: ZU HAUSE.
Der Hund sollte mit Freude Ihre Kommandos befolgen.
Meine Erziehungsmetode wird mit Strenge, Geduld und Belohnung (positive
Reaktion, Leckerlie) durchgeführt. Wobei die Strenge nur bei Fehlverhalten
zum Vorschein kommt und das Positive - so gut es geht (das ist von Hund
zu Hund abhängig) - überwiegen sollte.
Schließlich möchte ich Ihnen ja beibringen, wie Sie es schaffen,
dass der Hund auf Sie hört, und das noch mit Freude dabei. Jeder
Hund hat seine eigene Art und seine eigenen Charakterzüge, die es
mit einzubeziehen gilt, deswegen gehe ich auch auf jeden Hund individuell
und auf die Wünsche der/des Besitzer/in ein. Das Talent und die Begabung
eines jeden einzelnen Hundes zu sehen und zu fördern ist wichtig,
um ein harmonisches Verhältnis zu schaffen. Hierfür ist eine
Grundausbildung und Förderung ihres Hundes notwendig.
Beispiel: Einen intelligenten Hund mit Jagdinstinkt würden sie ohne
ausreichendes Lob (z.B.: toben, Spielzeug suchen usw.) nie zum Erziehungserfolg
bringen, wo andere Hunde schon mit einem kleinem Lob und einem Leckerlie
zufrieden sind.
Starkzwangmittel
wie Korallenhalsbänder (Stachler)
Oder Elektronische
Hilfsmittel (Tacker),
genauso wie
Maulkörbe habe daher in meiner Erziehung keinen Platz und wiederstreben
mir und meiner Einstellung.
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Karsten
Michel: mein „Hundeleben“
| Oktober
1987 |
Anschaffung
des ersten Hundes:
Minnie (Malinois) als Welpe |
| 1992 |
In diesem
Jahr begann ich mit Minnie den Hundesportverein in Hanau regelmäßig
zu besuchen und dort zu trainieren. |
| 1996-2001 |
Da ich Gefallen
daran gefunden und auch gute Erfolge vorzuweisen hatte wurde ich
nach einer Einlernphase ehrenamtlicher Trainer beim Hundesportverein
(HSV), Hanau.
Insgesamt
trainierte ich dort an die 100 Langzeittrainingshunde. Darunter
befanden sich
ca. 60 Kampfhunde, die für den Alltag fit gemacht wurden (Wesenstest). |
| 2000 |
Als
Minnie 13 Jahre alt war, durfte sie als "Oma" zu meinen Eltern
und denen ihren
Alltag noch ein wenig versüßen. |
| 2000 |
Ebenfalls
in diesem Jahr war es mir möglich Jack, einen Schäferhund-Collie-Mix,
im Alter von 6 Mon. zu retten. Jack war als Problemhund im Tierheim
Hanau gelandet. Zeit seines Lebens hatte Jack sein Leben in einem
Keller fristen müssen. Ausser offensichtlichen Tritten/Schlägen
war der Hund komplett unterernährt und verhaltensgestört.
Irgendwie war es ihm Gott sei Dank gelungen seinem bisherigen Halter
zu entkommen. Er wurde von Mitarbeitern des Tierheims gefunden, denen
es sogar gelang einen Teil seiner traurigen Vergangenheit aufzudecken. |
| Juli 2003 |
In diesem
Monat starb Minnie nach einem langen und glücklichen Leben,
im Alter von 15 Jahren und neun Monaten, an altersbedingtem Krebs
im Hause
meiner Eltern. |
| August 2003 |
Durch
Minnie's Tod war bei meinen Eltern eine sehr große Lücke entstanden.
Da Jack inzwischen gut erzogen und vorzeigbar war, erklärte ich
mich bereit, diese Lücke mit Jack bei meinen Eltern zu schließen. |
| Dezember 2003 |
In diesem Monat
begann ich wieder privat den Hund einer Bekannten zu trainieren. |
| Mai 2004 |
Mittlerweile
hat sich das Team als feste Trainingsgemeinschaft
zusammen gefunden. |
| Juni 2004 |
Offizielle Eintragung
der Hundeschule |
| geplant Juli/August
2005 |
Anschaffung
eines Welpen (wahrscheinlich wieder ein Malinois), der mit unseren
zwei Kindern aufwachsen kann und bei der Erziehung und Ausbildung
viel Spaß bereitet. |
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